InSel gGmbH

Soziotherapie

Seit Januar 2022 darf die InSel gGmbH die Leistung „Soziotherapie“ für psychisch erkrankte Menschen durchführen. Die Soziotherapie wird über viele Krankenkassen finanziert und erfolgt nach einer Verordnung durch einen Facharzt oder Psychotherapeuten.

Was bietet die Soziotherapie?

Soziotherapie ist eine langfristig angelegte und auf max. drei Jahre begrenzte, therapeutische Behandlungs- und Hilfeform für Menschen mit einer psychischen Erkrankung.  Soziotherapie soll der Stärkung der Selbstbefähigung dienen und hierbei die zwischenmenschlichen Beziehungen und die Lebenswelt des erkrankten  Menschen berücksichtigen.

Die gesunden Kräfte des Menschen werden aktiviert, die Fähigkeit zur Selbsthilfe wird angeregt  und die Abhängigkeit von fremder Hilfe reduziert.

Psychiatrische Krankenhausaufenthalte sollen dadurch möglichst vermieden oder verkürzt werden.

Die Soziotherapie ist eine koordinierende psychosoziale Unterstützung und Handlungsanleitung im häuslichen und sozialen Umfeld.

Motivation und strukturgebende Maßnahmen sollen die Betroffenen unterstützen. Soziotherapeut*innen begleiten die Betroffenen im Alltag und unterstützen sie dabei, krankheitsbedingte Belastungsfaktoren zu erkennen und angemessen damit umzugehen.

Die Soziotherapeut*innen unterstützen bei Formalitäten, vermitteln und begleiten  bei Gesprächen mit Angehörigen, Behörden, Vorgesetzten, Kliniken, Krankenkassen, Ärzt*innen und anderen.

Für wen eignet sich Soziotherapie?

Soziotherapie eignet sich besonders gut für Patient*innen, die besonders belastet sind von starken krankheitsbedingten Beeinträchtigungen. Zu Beginn der Behandlung wird ein gemeinsamer Behandlungsplan zwischen Patient*in und den entsprechenden Behandlern – Ärztinnen und Ärzten, Psychotherapeut*innen und Soziotherapeut*innen – erstellt. Die darin vereinbarten und konkret verordneten Leistungen bilden die Grundlage der soziotherapeutischen Behandlung. Regelmäßig werden der Therapieverlauf und die Therapieziele beraten und in enger Kooperation aller Beteiligten angepasst. Mittels der Arbeit mit psychoedukativen Methoden sollen sich die Krankheitswahrnehmung und die Lebensqualität der Patient*innen verbessern.

Gibt es Fragen?

Setzen Sie sich gerne mit unseren Mitarbeitern aus dem Arbeitsbereich Soziotherapie  in Verbindung:

Bereich Bocholt / Borken:

Kerstin Schöttler: 0159-043 929 10

Jelena Borgers: 0171-936 20 12

 

Bereich Gronau / Ahaus:   

Ruth Klostermann 0151-196 706 52

Alexandra Rumanzev 0151-420 161 78